Stand: 23.10.2018

März 2003


Erfolge
Das Jahr 2002 war für die Judoka des TSV Eltingen sportlich sehr erfolgreich, was sich in zahlreichen Platzierungen bei verschiedenen Meisterschafts- und offenen Turnieren ausdrückt. Der sportliche Höhepunkt des letzten Jahres und der größte Erfolg war aber mit Sicherheit der erste Platz der Damenmannschaft in der Landesliga, zumal dieser Erfolg im ersten Jahr der Zugehörigkeit zur Landesliga erkämpft wurde (im letzten Heft hatte ich fälschlicherweise berichtet, dass das Team den 2. Platz erreicht hätte!). Neben diesem überragenden Ergebnis gab es aber auch viele Erfolge in den Einzelwettbewerben der verschiedenen Alterstufen bei Mädchen und Jungen. In der folgenden Tabelle sind die Jahresergebnisse aller Judoka mit Platzierungen zusammen gefasst.

Hallensituation
Nach dem derzeitigen Stand der Dinge wird die Georgii-Halle ab den Sommerferien von August bis voraussichtlich Dezember 2003 saniert und steht damit für die Judoabteilung als Traininigsdomizil nicht zur Verfügung. Als Ersatz sind für die Judoabteilung zusätzliche, über die derzeitigen Trainingszeiten hinausgehende Hallenzeiten in der Sporthalle der August-Lämmle-Schule im Gespräch. Entscheidungen sind in den derzeit geführten Gesprächen mit der Stadtverwaltung aber noch nicht gefallen.

Hartwig Steitz

Juli 2003


Ausweichquatier 1
Nach langen Verhandlungen mit der Stadtverwaltung Leonberg hat die Judoabteilung letztendlich ein adäquates Ausweichquartier für die Trainingsbetrieb zur Verfügung gestellt bekommen. Nach den Pfingstferien bis in den Dezember hinein werden die Trainings statt in der Georgiihalle jetzt im Sportzentrum stattfinden. Die Judoabteilung hat dort für die Dauer der Umbauarbeiten in der Georgiihalle einen passenden Raum, dadurch können die Trainingseinheiten und -zeiten unverändert weitergeführt werden.

Ausweichquartier 2
Dass die intensive Trainingsarbeit sich auch in entsprechenden Wettkampferfolgen ausdrückt, zeigen die Ergebnisse des letzten Wettkampftages der Verbandsliga. Die Damenmannschaft des TSV Eltingen war aus den vorhergehenden Wettkampfrunden als Tabellenführer und Favorit in diese Wettkampfrunde gegangen, die vom TSV Eltingen Anfang April in der Staigwaldhalle in Warmbronn veranstaltet wurde.
Die sechs Mannschaften in der Verbandsliga zeigten in insgesamt acht Kämpfen ansprechenden Sport. Im Finale standen sich der TSV Eltingen und das Frauenteam aus Göppingen gegenüber. Trotz des Ausfalls von Anne Valet konnte das TSV-Team den Kampf gewinnen und sich als Sieger der Verbandsligarunde behaupten. Als Tabellenerster ist das Team für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga sportlich qualifiziert. Eine Teilnahme an der Aufstiegsrunde und damit eine mögliche Qualifikation für die 2. Bundesliga wird aber aus finanziellen Überlegungen nicht erwogen.

Ausweichquartier 3
Am 24./ 25. Mai veranstaltete der TSV Eltingen zum dritten Mal ein VieIseitigkeitsturnier für Judokas der Altersstufen U11 und U13. Dieses Mal war die Halle in Höfingen der Veranstaltungsort. Die Idee des Vielseitigkeitsturniers ist es, die Vielseitigkeit der Judoka zu überprüfen, Mängel aufzudecken und die Trainer zu motivieren, das Training vielseitiger zu gestalten. In der Klasse U11 zählen die Disziplinen Koordinationslauf, Turnen (grundsätzliche Übungen, Purzelbaum, Purzelbaum rückwärts mit Grätsche, Radschlagen) und
Grundübungen der Juddtechnik sowie Randori zum Programm. Die U13 beinhaltet die gleichen Übungen, allerdings in einer schwereren Form und darüber hinaus sind Kraftübungen (Seile, Weitsprung, Klimmzüge) und Dehnungsübungen gefordert. Die Judoka werden in beiden Klassen jeweils in Gruppen von 4 - 8 Athleten nach Gewicht und Judokönnen eingruppiert. Die Wertung erfolgt anhand eines Punktesystems, der Sieger sowie der Zweit- und Drittplatzierte jeder Gruppe bekommt eine Urkunde. In der Gruppe U11 nahmen samstags 97 Judokateil, in der Gruppe U13 zeigten 38 Teilnehmer ihre Vielseitigkeit. Aufgrund der großen Resonanz und der guten Erfahrungen bei den insgesamt drei bisher durchgeführten Veranstaltungen ist Ende August ein weiteres Vielseitigkeitsturnier vom TSV Eltingen geplant.

Württembergische Einzelmeisterschaften U20
In Heubach fanden im Mai die U20-Wettkämpfe um die württembergischen Einzelmeisterschaften der weiblichen Judoka statt. Der TSV Eltingen war mit mehreren Kämpferinnen vertreten. Jasmin Huber erreichte in der Klasse -52 kg nach einer Niederlage und zwei Siegen das Halbfinale und unterlag dort nach drei Minuten mit Fuswurf. Damit erreichte sie den 3. Rang. Nathalie Hoeflng wurde in der Klasse - 57 kg auch Dritte, nachdem sie ebenfalls mit einer Niederlage gestartet war, dann aber mit zwei Siegen das Halbfinale erreicht hatte. Dort verlor sie durch einen Konter ihrer Gegnerin. Nadine Antic konnte sich den 2. Platz kämpfen, bei allerdings nur drei Judoka Den ersten Kampf gewann sie, den zweiten Kampf verlor sie gegen ihre ewige Rivalin in dieser Gewichtsklasse -78 nach Gleichstand in der regulären Kampfzeit. In der Verlängerung unterlag sie durch einen Konterangriff ihrer Gegnerin. Viktoria Wild konnte aufgrund einer Verletzung nicht teilnehmen, wurde aber vom Württembergischen Judoverband für die Süddeutschen Meisterschaften Anfang Juni in Pforzheim gesetzt. Jasmin Huber, Nathalie Hoefling ur Nadine Antic sind aufgrund ihrer Platzierungen ebenfalls für die Süddeutschen qualifiziert.

Hartwig Steiz

Dezember 2003


Bericht von der Kajak-Tour der Jugend

Am Freitag, dem 11. Juli 2003, brachen 29 Judoka (davon 7 Betreuer) auf, die Donau bei Sigmaringen unsicher zu machen. Diese Fahrt über das Wochenende wurde vom Jugendteam der Judo-Abteilung geplant und durchgeführt und war für alle jugendlichen Mitglieder der Abteilung (TSV und TSG) offen. Mit Massen an Gepäck und Verpflegung ging es mit 5 PKW, einem Sprinter und einem Anhänger, am Freitag Nachmittag nach Gutenstein, wo auf einem Jugendzeltplatz das Lager auf geschlagen Wurde. Übernachtet wurde in einem großen 30-Mann-Zelt. Am ersten Abend standen Grillen, Lagerfeuer und Ballspiele auf dem Programm.

Am nächsten Morgen fuhren alle nach Beuron, wo der Bootsvermieter seine Kajaks ins Wasser ließ. Die Teilnehmer bekamen jeweils zu zweit ein Zweier-Kajak, die Betreuer versuchten sich in Einzelbooten. Die Fahrt ging bis Hausen im Tal, insgesamt eine Strecke von 10 km; die Tour wurde allerdings durch den extrem niedrigen Wasserstand der Donau erschwert, so dass große Teile der Strecke nicht gefahren werden konnten, sondern alle Boote getragen werden mussten. Das tat dem Spaß aber keinen Abbruch – freiwillige Badegänge in die Donau und viel Gelächter begleiteten die Paddelei.

Nachmittags ging es wieder auf den Zeltplatz, von wo aus noch mal ausgiebig in der Donau gebadet wurde - ein gemeinsames Spaghetti-Kochen und eine Nachtwanderung einiger Teilnehmer rundeten den zweiten Tag dann ab.

Am Sonntag wurde ausgeschlafen und anschließend zusammengepackt; danach fuhr die Mannschaft nach Albstadt zum Badkap einem Erlebnisbad mit Wildwasserrutsche Dort durften sich die Teilnehmer noch einmal einige Stunden austoben, bis sie dann um 18 Uhr wieder an de Georgii-Halle ankamen. Müde, aber zufrieden wurden alle nach und nach vor ihren Eltern abgeholt. Eine Wiederholung des ganzen ist nicht ausgeschlossen.

Corinna Hager