Stand: 23.10.2018

1994 - 100jahrfeier TSV Eltingen


Judo aus der japanischen Selbstverteidigungstechnik Jiu-Jitsu entwickelte waffenlose Kampfsportart hatte am 8. März 1980 ihre Geburtstunde im TSV. Auf Anregung des damaligen Technischen Leiterrs Hans Kühlwein trafen sich einige an diesem Sport Interessierte zur Gründungsversammlung, definierten die künftigen Aufgaben der Judoabteilung und stellten bereits am 20.3.1980 den Antrag um Aufnahme in den Württwmbergischen Judo-Verband. Die Judokas die bei der 1 ordentlichen Versammlung schon über 33 Mitglieder, davon 23 unter 18 Jahren, verfügten, waren im übrigen die ersten beim TSV, die sich selbst finanzieren und Abteilungsbeiträge erheben mussten. Walter Schenkel wurde zum Abteilungsleiter gewählt dem im Jahr darauf Helmut Baur bis 1985 folgte und der sich um den weiteren Aufbau der Abteilung Verdienste erwarb das Training übernahm Janez Drvrak.

Im März 1982 begannen die Judosportler, sich an Wettkämpfen des Verbandes zu beteiligen, an denen jedes Mitglied teilnehmen kann, das die Gelbgurtprüfung bestanden hat. Doch neben dem inzwischen gelösten Problem, dass in der Anfangsphase zuwenig Kämpfer vorhanden waren, ist bis heute die Schwierigkeit nicht beseitigt, dass einfach die Hallenzeiten für das Training, für Turniere, Gürtelprüfungen oder die eigenen Vereinsmeisterschaften (die es seit 1985 gibt) nicht ausreichen. Bereits 1983 führte das zu einem längeren Aufnahmestopp. Heute sind die Interessen von 140 Abteilungsangehörigen, weitgehendst im Kindes- und jugendlichem Alter, unter einen Hut zu bringen. Und da für die einzelnen Positionen in der Abteilungsleitung auch Erwachsene benötigt werden, müssen die Judokas insbesondere die Eitern für eine ehrenamtliche Mitarbeit gewinnen. Eine konstante Besetzung der Führungsaufgaben ist dadurch nicht immer sicherzustellen.

Im sportlichen Bereich können die jetzt sieben Übungsleiter auf gute Erfolge zurückblicken: 1984 Bezirksmeisterschaft bei der Jugend A (bis 57 und bis 62 kg) und bei den „Senioren“, 1986 bei den Nordwürttembergischen sowie bei den Süddeutschen Meisterschaften und bei Gürtelturnieren 1987 war ein besonders gutes Jahr: neben einem 7. Platz von Jürgen Auwärter erwarben Mathias Funke und Frank Hägele, beide Gründungsmitglieder und jahrelange beliebte Jugendtrainer, den schwarzen Gürtel (1. Dan) und wurden in das Deutsche Dan-Kollegium aufgenommen.

Dass inzwischen der Übungsbetrieb in der Georgii-Halle an die Grenzen stößt schmälert nicht das Engagement der Verantwortlichen in den verschiedenen Trainingsgruppen. Auf dem nachstehenden Bild ist Donnerstags-Anfängerkurs für Kinder mit den Übungsleitern Roman Baur, Sabine Busse, Daniel Fauser und Kolja Wohlbold abgelichtet. Und wer sich für den Sport interessiert, darf auch mal schnuppern.